Der große Arbinger
Der große Arbinger
Roman
Der große Arbinger - Buchcover

„Feld-salat“ sagt der Alte und deutet mit dem Finger auf den Birnbaum. Der Baugigant Leo Arbinger ist nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt und dement. Seine Frau Rosa ist überglücklich, den Tyrannen los zu sein und freut sich auf einen ruhigen Lebensabend. Doch die Rechnung geht nicht auf. Die Tochter, die ihren Papa abgöttisch liebt, bringt ihn im gemeinsamen Wohnhaus unter, wo er gepflegt wird. Im Sumpf seiner Demenz erlebt der Alte die Freuden eines Narren und Augenblicke tiefer Depression. In dem umtriebigen ehemaligen Herrenmenschen steckt noch genügend Sprengstoff, um trotz seiner Behinderung sein Umfeld zu terrorisieren. Die Situation eskaliert, als im Leben der Tochter ein Mann auftaucht, der sie liebt und vor die Entscheidung stellt: „Er oder ich“.

Die Zeitsprünge zurück in die Kindheit des Protagonisten, in dem das tägliche Brot noch einen wichtigen Stellenwert besaß, seine Jugendjahre als wandernder Handwerksbursche und seine ungeliebte Soldatenzeit machen das Buch lebendig. Diese Rückblenden vermitteln dem Leser spotlichtartig den Zeitgeist des vergangenen Jahrhunderts in den Wirren des Krieges im Naziregime, den Hungerjahren der Nachkriegszeit und dem nachfolgenden Wirtschaftswunder, in dem der Arbinger als gelernter Maurer einen rasanten Aufstieg erlebt und ein Vermögen macht.       

Hier wird ein Sittengemälde über antiquierte Moralvorstellungen und Konventionen der Gesellschaft aufgezeigt, unter denen die blutjunge Ehefrau des Arbinger zu leiden hat, gebeutelt durch die Stellung der Frau im Sozialgefüge und ihrer schwachen Position vor dem Gesetz.

Ein anrührender Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und der Liebe.

Roman, Hardcover, 210 Seiten
ISBN 987-3-942490-40-5
Kinzelbach Verlag € 20,-

„Ein Buch, das Mut macht. Hildegard Weiss präsentiert hier in bildhafter Sprache ein berührendes Szenarium eines immer chaotischer werdenden Dementen, der von seiner Tochter hingebungsvoll daheim betreut wird. Hier haben wir einen Roman, der mit Witz und Humor unterhaltsam lehrt, wie man mit alten Menschen umgehen kann, wenn sie nicht mehr Herr ihrer Gedanken sind. Sehr lesenswert, auch wegen der authentischen Rückblenden in die Kriegs- und Nachkriegszeit.“ OVB/Hendrik Heuser

„Hier wird ein brisantes Thema angepackt in einer bildhaften, unterhaltsamen Sprache voller Sensibilität und Empathie.“

„Hildegard Weiss spinnt einen spannenden Erzählteppich über die Zeitspanne und den Zeitgeist zweier Weltkriege hinweg“

„Ein rasantes Buch: klar, knapp, einfühlsam. In meinem Kopf entstehen gestochene Bilder wie nach einem Gewitterregen! Die Zeitsprünge vor und zurück machen das Buch sehr lebendig und auf den ersten Blick unsentimental, dabei spürt man eine enge, fast liebevolle Verbundenheit der Autorin mit all ihren Protagonisten. So bleibt einem keine der Personen gleichgültig, sei es der widerliche Anwalt, bei dem Rosa Rat sucht oder die Hauptpersonen selbst, die von den verschiedensten Seiten beleuchtet werden. Dabei schwingt, bei aller Realitätstreue, ein feiner Hauch von Sentimentalität über dem Ganzen wie ein feines Gewürz über einer kräftigen Speise.“ Gisela Reimann

„Pflegende Angehörige von Demenz- und Alzheimerpatienten werden sich in den skurrilen Szenen wiedererkennen, werden weinen und lachen.“

Basare,
 Sand und Kardamom
Basare, Sand und Kardamom
vom atlantik zum nil
Reisen auf der Couch
Basare,
 Sand und Kardamom - Buchcover Gehen Sie auf meine Webseite www.basaresandundkardamom.de

Zu Fuß, zu Kamel, mit Fahrrad, Bahn und Bus bereiste Hildegard Weiss zwischen 1970 - 2010 unzählige Male die Länder Nordafrikas und der südlichen Sahara. Die Autorin liebt die Begegnungen mit den Menschen im Trubel der Basare, in der Stille der Wüste und entlegenen Hochebenen, sie blickt hinter die Lehmmauern und in die Kochtöpfe der Frauen. In ihre Geschichten lässt sie viel Hintergrundwissen einfließen über geschichtliche und ethnologische Zusammenhänge, orientalische Denkweisen und Traditionen. „Das Glück des Reisens, die Freude am Dasein ist in diesem Buch allgegenwärtig, der Duft von Kardamom und Zimt steckt zwischen den Zeilen.“ Ein vergnügliches, aufwendig gestaltetes Buch, geschrieben mit einer großen Portion Humor in einer bildhaften Sprache.

Nicht zu vergessen:

  • Die verführerischen Rezepte, die die Autorin dem Leser zum Nachkochen mitgebracht hat.
    In die Kochtöpfe geschaut: 21 erlesene Rezepte aus der arabischen Küche
  • 20 arabische Sprachlektionen mit jeweils 10 Sätzen in Fertigbauweise, leicht zu erlernen mit extra Beiheft zum Herausnehmen für unterwegs

290 Farbabbildungen
Hardcover, 280 Seiten
ISBN 978-3-00-032385-0
€ 20,- bei der AUTORIN (info@hildegardweiss.de) auf Wunsch signiert und frei Haus innerhalb Deutschlands, oder bei Amazon

„Einen Schuss Wüste braucht der Mensch –
um des Glücks der Oase Willen“

„So liebevoll, wie dieses zauberhafte Buch Seite für Seite gestaltet ist mit seinen ergänzenden Hinweisen, arabischen Weisheiten, Benimmregeln, Rezepten, den vielen Fotos und dem wirklich brauchbaren Sprachkurs, so liebevoll sind auch die Beschreibungen. Bildhaft, mit feinem Sprachgefühl und köstlichem Humor beschreibt die Autorin die Begegnungen mit den Menschen, spielt mit der Sprache wie eine Hochseiltänzerin mit ihrem Schirm. Hildegard Weiss nimmt den Leser an die Hand, zeigt ihm Kostbarkeiten, von denen er bisher gar nicht wusste, dass es sie gibt und macht ihn süchtig nach mehr …“ ECHO

„Diese 280 Seiten sind ein Schatzkästchen von äußerer und inneren Schönheit, ein Kleinod der Reiseliteratur …“ RUNDSCHAU

„Vorsicht, es besteht Suchtgefahr. Wer „Basare, Sand und Kardamom“ verschenken will, sollte unbedingt auch ein zweites Exemplar für sich selbst kaufen …“ PASSAUER NEUE PRESSE

„Betört glaubt der Leser, den Duft von Kardamom und Zimt zu schmecken und zu riechen, spürt den Sand der Wüste durch die Finger rinnen und bewegt sich behände durch den Trubel der Basare. Er taucht ein in die Welt des Orients und sie wird ihn nicht mehr loslassen, bis er die letzte Seite dieses wunderschönen Buches umgeblättert hat. Dann aber wird er Lust bekommen, aufzubrechen…“ OVB

„Fehlt dir der Fuß zur Reise, so wähle den Weg in dich selbst. Solch Reise verwandelt
das Staubkorn in goldene Herrlichkeit!“
Rumi

Hildegard Weiss bereiste den Orient mit diesem Motorrad

Hildegards Reisegefährte: das Motorrad Lissi